Projekte von 2012

Um die Trinkwasserversorgung und hygienische Situation zu verbessern, haben wir im¬†Shwe Taung Tan Waisenhaus¬†verschiedene Bauma√ünahmen durchgef√ľhrt: einen Brunnen mit Wassertank, eine neue Sickergrube f√ľr die Sanit√§reinrichtungen und D√§cher f√ľr die bestehenden Wassertanks.


Brunnen mit Wassertank

NILA hat dem Shwe Taung Tan Waisenhaus gemeinsam mit einem befreundeten Gesch√§ftsmann aus Myanmar einen weiteren Brunnen gespendet. Das Trinkwasser wird in zwei Wassertanks gespeichert, jeweils ein Wassertank f√ľr das Geb√§ude der Jungen und der M√§dchen.

Trotz der von NILA finanzierten Nutzung des Bergsees als Wasserquelle und des anschlie√üend von Wolfgang Schilling & Usch Scheben-Winkelhog¬†√ľber NILA gespendeten Brunnens war die Wassermenge weiterhin nicht ausreichend, um den Wasserbedarf des Waisenhauses mit fast 250 Kindern zu decken. Mit diesem zus√§tzlichen Brunnen hoffen wir, das Wasserproblem nunmehr gel√∂st zu haben.

Zuk√ľnftig wird das Wasser des Bergsees f√ľr die G√§rten und Sanit√§reinrichtungen des Waisenhauses verwendet. Das Trinkwasser f√ľr die Waisenkinder wird aus dem neuen Brunnen gespeist, w√§hrend der zweite Brunnen den Wasserbedarf des angeschlossenen Klosters inklusive K√ľche abdeckt.


Sickergrube f√ľr das Schlafgeb√§ude der M√§dchen

NILA hat eine Sickergrube f√ľr das Schlafgeb√§ude der M√§dchen in dem Shwe Taung Tan Waisenhaus bauen lassen. Die Sickergrube hat eine Aufnahmekapazit√§t f√ľr rund f√ľnf Jahre, bevor sie leer gepumpt werden muss.

Der Abfluss der Schultoiletten und der Sanit√§reinrichtungen vom Schlafgeb√§ude der M√§dchen lief bisher in einer Sickergrube hinter den Schultoiletten zusammen. Die Sickergrube war urspr√ľnglich nur f√ľr die Schultoiletten vorgesehen. Nachdem auch die Toiletten der mehr als 100 M√§dchen des Waisenhauses in diese Sickergrube abgeleitet wurden, f√ľllte sich die Sickergrube innerhalb k√ľrzester Zeit und lief √ľber.


D√§cher √ľber Wassertanks

NILA hat Zinkd√§cher √ľber die bestehenden Wassertanks des Shwe Taung Tan Waisenhauses bauen lassen. Auf beiden Seiten der Wassertanks gibt es T√ľren, durch die man die Wassertanks betreten kann. Im Bedarfsfall k√∂nnen hier√ľber auch Reinigungskr√§fte die Wassertanks betreten.

Die bestehenden Wassertanks in dem Shwe Taung Tan Waisenhaus hatten keine Dächer. Das Wasser wurde daher durch herabfallendes Laub und andere Dinge verschmutzt. Seitdem sich vor einem halben Jahr Algen zu bilden begannen, wurden die Wassertanks von den Kindern 1x wöchentlich gereinigt.

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